Athletic 57 - Andelfingen (15:6 / 23:13)

Die Eulachhalle war bereit für den grossen Publikumsaufmarsch, der blaue Spezialhallenboden verlegt, die Reklamebanden aufgestellt. In Anbetracht der 8 gezählten Zuschauer (niemand vom A57 Anhang) vermute ich, diese Vorbereitungen waren eher für das Europacupspiel vom Sonntag als für unser letztes Heimspiel der Saison gedacht.

Das deutliche Schlussresultat vernebelt die Tatsache, dass wir nicht gegen einen inferioren Gegner antraten. Das Score der zweiten Halbzeit von 8:7 dämpft – hoffentlich - jeglichen Übermut für das Rückspiel am übernächsten Samstag.

Schon genial, wie es uns in der ersten Halbzeit lief. Sogar ein im letzten Training einstudierter, und unmittelbar vor Spielbeginn den vielen dort Abwesenden erläuterter Spielzug, gelang mehrmals. Quasi jeder unserer Angriffe führte zu einem Goal. Erwähnenswert auch der einzige erfolgreiche Gegenstoss durch Urs L. bei seinem Comeback nach langer Verletzungszeit.

Andelfingen nicht ungefährlich, hatte viele Tormöglichkeiten. Gefühlt ein Dutzend Schüsse gingen ans Holz oder knapp daneben. Der Andelfinger Mittelmann stellte uns Mal für Mal vor Abstimmungsprobleme; selbst gefährlich war er immer gut für einen öffnenden Pass auf den Zweier oder zum grossen und kräftigen Kreisläufer.

Die zweite Halbzeit war viel ausgeglichener. Andelfingen stellte sich besser auf uns ein und im Angriff blieb deren Mitte gefährlich. Andelfingen hat sich sicher gemerkt, wie sie erfolgreich gegen uns agieren können. Das Rückspiel wird spannend werden.

Urs Füglistaler (zum Spiel vom 5. März 2016)

Vorschau: letztes Saisonspiel

Samstag, 19. März 2016, 15:45 Uhr, in Andelfingen

Bei diesem Spiel geht es darum, unser ungeschriebenes Saisonziel, erste Tabellenhälfte, mehr Punkte als Spiele und positives Torverhältnis, sicherzustellen. Der aktuelle Stand: Rang 4 (von 8); 11 Spiele und 11 Punkte; -9 Tore.

Athletic 57 - Pfadi Winterthur FIVE (8:17 / 17:39)

Gespannt bin ich, wie Pfadi das Spiel kommentieren wird. Deren lesenswerte Spiel­berichte sind unter http://www.pfadi-winterthur.ch/teams_maenner_FUN.asp zu fin­den. Im letzten Bericht ging es darum, dass sie das Unentschieden im Vorrunden­spiel gegen ihren Angstgegner (22:22) bereits als Erfolg verbuchten.

Unsere Ausgangslage war nicht optimal: Folgen aus dem letzten Spiel (Finger in ei­nem, regenbogenfarbenes Knie im andern Fall) sowie geschäftliche Abwesenheiten verunmöglichten ein Antreten „au tout complet“. Ob dieses „Complet“ gereicht hätte, dem hoch motivierten und konzentriert spielenden Gegner über die volle Zeit Paroli zu bieten, ist jedoch zu bezweifeln.

Vom 2:2 direkt in ein 2:11 zu laufen, kann nicht auf die Abwesenden abgeschoben wer­den; das wurde auf dem Feld „verbrochen“. Abschlussschwäche: teilweise ent­schuldbar, da verletzungsbedingt. Mangelhaftes Zurücklaufen: unentschuldbar. Man­gelhafte Absprache in der Verteidigung: darf ein- zweimal passieren. Das Timeout half, wieder festeren Grund unter die Füsse zu kriegen. Bis zur Pause ging es resul­tatmässig ausgeglichen weiter (8:17).

Pfadi startete in die zweite Hälfte wieder mit der jüngeren und schnelleren Aufstel­lung: Wir 3, sie das dreifache an Toren zum 11:26 Zwischenstand. Nachher „nur“ noch im Verhältnis 1 zu 2 weiter bis zum Schluss. Dass es keine 40 wurden, verdan­ken wir Pfadi. In sportlicher Art wies deren Torhüter unmittelbar vor Schluss den Schiri dar­auf hin, dass der Einwurf uns gehört. Dies ermögliche uns eine minimale Resultat­verbesserung und verhinderte den vollen Vierfach-Zehner.

Gibt es etwas Positives aus diesem Spiel? Sicher ja: Fairer Gegner, unsererseits kein Eigen-Bashing sondern aufrappeln und weiterkämpfen (auch unter Schmerzen), alle beim gemeinsamen Mineral/Bier. Spruch des Abends: Zeitweise wäre es effizienter gewesen, beim Anspiel den Ball direkt dem Gegner zu geben und hinten rein zu stehen, als im Sekundentakt einen Gegenstoss zu erhalten ….

Urs Füglistaler, 27. Januar 2016

SG Räterschen/Seen Tigers - Athletic 57 - (17:21 / 11:11)

Die SG hat in ihren Reihen den Torschützenkönig der Gruppe (bisher 54 Tore in 8 Spielen, davon 11 gegen uns). Das Durchschnittsalter der SG liegt knapp unter dem Alter unseres jüngsten Spielers! „Knapp“ nur deshalb, weil wir neu einen U24 Spieler haben (Willkommen bei uns, Nilo). Das Vorrundenspiel ging – eher unglücklich – mit einem Tor Differenz (23:24) verloren. Wir wollten die Revanche und wussten, auf wen wir speziell aufpassen mussten und dass die SG-Spieler schnell auf den Beinen sind.

Unser Start war nicht berauschend aber zusehends solide. Nie mehr als 2 Tore im Rückstand und nie mehr als 2 Tore im Vorsprung, das 11:11 gerecht. Vorne trafen wir häufiger den Torhüter, denn den freien Raum; wir bauten den Hüter richtiggehend auf. Als die Absprachen in der Abwehr zu greifen begannen, wurden Durchbrüche der SG selten. Auch liessen wir uns durch Strafen und den ausgerenkten Finger von Dani M. (gute Besserung!) nicht unterkriegen.

In der zweiten Halbzeit standen wir ab Beginn weg solide; Vorne wollte noch nicht jeder Wurf ins Tor. Die Partie blieb ausgeglichen, torarm, umkämpft und der Ausgang offen. Spitze Tore vom Flügel, 2 abgefangene Angriffe mit anschliessendem Gegenstoss des Längsten (und Jüngsten) brachten Nervosität in die gegnerische Mannschaft. Mit unnötigen Strafen (Klammern nach Ballverlust, Ball nach Abpfiff wegwerfen usw) schwächten sie sich zusätzlich.

Eigentlich nahmen sie sich selbst aus dem Spiel. Dies soll unsere Leistung nicht gering schätzen. Auch als das Spiel auf der Kippe stand, kämpften wir engagiert weiter und gingen somit als verdiente Sieger vom Platz.

Urs Füglistaler, 23. Januar 2016

HC Turbenthal 2 - Athletic 57 (19:22 / 9:9)

Die Voraussetzungen für einen lockeren Sieg waren kaum besser

  • eine erfreuliche Anzahl A57er, die sich am Yellow-Cup weitergebildet haben
  • eine Rekordzahl (15!), die am Donnerstag engagiert im Training teilnahm
  • eine gut dotierte Mannschaft und Supporter, die den Weg ins Tösstal fanden
  • das Vorrundenspiel gegen diesen Gegner als bisheriges Saisonhighlight

Dem stand einzig die Erfahrung entgegen, dass wir uns – abgesehen von der ge­nannten Ausnahme - immer sehr schwer mit diesem Gegner taten.

Katastrophal war die Vorstellung in der ersten Halbzeit nicht eigentlich, nur mühsam. Aus ei­nem 2-Tore-Vosprung ging es zu einem 2-Tore-Rückstand und dann alle weil noch zum Gleichstand zur Pause. Hinten nicht perfekt, doch zunehmend stabil. Aber Vorne! Da­neben, an den Pfosten und meistens zur Endstation Torhüter; besonders tief, hielt er Alles. Abgewehrter Ball gleich Gegenstoss gleich – glücklicherweise nicht immer - Gegentor!

Die Devise für die 2te Hälfte: Nicht mehr tief schiessen; Sorge tragen zum Ball. Die ersten beiden Schüsse wieder tief, doch Tor ist Tor. Der Bann war damit nur zum Teil gebrochen und bald lagen wir wieder 2 Tore im Rückstand. Dann langsam die Wen­de mit einer doppelten Überzahl. Nicht von uns! In Unterzahl gelang uns der Aus­gleich. Auch wenn nun die Tore regelmässig fielen, konnten wir uns bis kurz vor Schluss nie richtig absetzen. Besonders einer der gegnerischen Spieler war kaum zu halten, oder dann penaltyreif. Die Differenz verdanken wir auch dem Gegner, der mehrfach aussichtsreichste Gegenstösse nicht ins Tor brachte.

Am Schluss das typische Turbentaler Ergebnis: 2 Punkte und die übliche Frotzelei, ob dem Schreibenden auch klar sei, für welche Seite ….

Urs Füglistaler, 9 Januar 2016

Athletic 57 - SG Wiesendangen/Yellow W'thur (12:23 / 8:11)

Die SG Wiesendangen/Yellow hatte noch die Rechnung von der Niederlage im Vorrundenspiel offen (17:24). Diese wurde resultatmässig sehr eindeutig beglichen. Auch – und diese Aussage mag überheblich tönen – der Gegner absolut in unserer Reichweite liegt. ABER, und dieses kann nicht gross genug geschrieben werden, nur wenn wir „au grand complet“ antreten können.

Verteidigung: Bei sehr positiver Bewertung: Vernünftig. Die 11 respektive 12 Gegentoren je Halbzeit beweisen, dass es nicht an der kämpferischen Einstellung fehlte, und dass wir uns auf die beiden Torhüter verlassen können.

Angriff: Mit 8 Toren in der ersten Halbzeit sehr schwach und gerade mit der Hälfte davon in der Zweiten: Inexistent! Die termin- und krankheitsbedingten Absenzen wogen zu schwer. Der sehr erfahrene Gegner erkannte spätestens in der zweiten Halbzeit, dass es gilt, den unermüdlichen Wusler Beni und die Flügel im Griff zu halten und dann einfach den Fehlpass abzuwarten …

Urs Füglistaler, 12. Dezember 2015

Athletic 57 - HC Turbenthal 2 (33:18 / 20:7)

Angstgegner! So stand die Affiche vor dem Spiel, und das letzte Resultat der Turbenthaler (31:31 gegen Pfadi FIVE) liess aufhorchen. Der Anpfiff kurz nach Mitternacht (11:30 Uhr) sprach hingegen eher für die ältere Mannschaft. Eine brillante erste Halbzeit und alle (leidvollen) Erfahrungen aus den Vorjahren waren Vergangenheit. Das erste Gegentor fiel zum 6:1. Turbenthal war irgendwie nicht bereit und der Torhüter fand überhaupt nicht ins Spiel. Tore aus allen Positionen, kaum ein Fehlschuss, aufmerksame Verteidigung und als Lohn einen respektablen Halbzeitvorsprung: Perfekt ist (fast) nicht zu hoch gegriffen.
Turbenthal startet in die zweite Halbzeit deutlich konzentrierter; wir mit etwas weniger Schussglück und schon steht es 28:17. Turbenthal zeigte in dieser Phase, weshalb sie gefährlich sein können: Ballverlust und schon rauscht ihr Gegenstoss. Und den haben sie echt schnell drauf. Nicht immer präzise im Abschluss und auch unser Torhüter das eine oder andere Mal letzte unüberwindliche Hürde. Das letzte Drittel der Halbzeit dann wieder auf unserer Seite.
Charakteristik der zweiten Halbzeit: Mit  generösem Einsatz den Gegner auf Distanz gehalten. Es zahlte sich aus, dass mit 10 Feldspielern (und 2 Torhütern) die Mannschaft gut besetzt war und damit bis zum Schluss genug Kraft zum Fighten hatte.

Urs Füglistaler, 21. November 2015

SG SCF/SC Pfadi Frauenfeld 3 - Athletic 57 (25:17 / 16:4)

Gibt es so etwas wie den Fluch von Frauenfeld? Geplant ist, mit einer ansehnlichen Anzahl Spielern anzutreten. Ernüchterung bei Spielbeginn: Auch dieses Jahr haben es nicht alle geschafft. Das Ganze gepaart mit dem Gefühl, mit einem, zwei zusätzlichen Spielern, wären sie zu packen gewesen.
Gut! In der ersten Halbzeit waren diese Überlegungen Schall und Rauch. Wir – mit Ausnahme unseres Geburtstagtorhüters - waren schlichtweg nicht bereit. Das einzig Positive: Auch Frauenfeld spielte miserabel. Eigentlich müsste eine Tordifferenz von über 20 ihre Ausbeute sein.
In der Halbzeitpause entschieden wir, mit Handballspielen zu beginnen und den zweiten Durchgang für uns zu buchen. 1:0, 2:0, 3:0 tönte es vom Coach. Das Spiel war lanciert. Wir konnten uns steigern, Frauenfeld blieb bescheiden. In Gefahr gerieten sie nie. Als es resultatmässig etwas knapper wurde, stand wieder ihre Stammsechs auf dem Platz und zeigte, weshalb sie unangefochtene Gruppenerste sind.
Erste Halbzeit zum Vergessen, zweite Halbzeit – wie heisst es jeweils bei den Sportkommentatoren? Die Mannschaft hat Charakter gezeigt.

Urs Füglistaler, zu Martini 2015

Pfadi Winterthur FIVE - Athletic 57 (22:22 / 12:10)

Ist es richtig (und gerecht) in einem Viertligaspiel auf Sieg zu coachen? Ist es immer noch richtig, daran festzuhalten, wenn der Rückstand in der 2ten Halbzeit auf 6 Tore anwächst? Die Antworten gab das Spiel!

Wir brauchten zu Beginn Angewöhnungszeit an die gekonnten Täuschungen und den harzigen Ball des Gegners. Pfadi FIVE war oft einen halben Schritt voraus. Mit der Zeit fanden wir besser ins Spiel und die Bälle ins Tor. Nilo F., am Tag zuvor erstmals im Training, bewies mit fortschreitender Spieldauer (besonders dann in der zweiten Halbzeit), dass er nach 5 Jahren Handballabsenz nichts verlernt hat. Wie gewohnt durften wir uns auf unseren Torhüter verlassen. 2 Tore Rückstand zur Pause entsprach dem Spielverlauf und liess die Hoffnung auf ein „ehrenvolles“ Schlussresultat zu.

Mit gleicher Aufstellung und gleichen Schwierigkeiten wie anfangs ging’s in die zweite Runde. Nicht, dass uns Pfadi FIVE erdrückte; doch irgendwie fehlte immer der halbe Schritt, und das Resultat stand bald, quasi uneinholbar, bei 17:11. Mit Blick auf das Resultat, scheint Aufholjagd für die folgende Phase zu passen. Doch vermittelt dies das falsches Bild (überrennen des Gegners) vom Spielablauf. Aus einer stärker werdenden Verteidigung heraus resultierte nun Tor um Tor aus unserer konzentrierten, abgeklärten Spielweise, ergänzt um den einen oder andern Gegenstoss. Und dann stand es plötzlich 19:18. Ein Tor auf dieser und im Gegenzug Eines auf der anderen Seite zum 22:22. 3 Sekunden vor Schluss der gegnerische Torwart nochmals Sieger gegen unseren Flügel.

Dennoch dürfen wir – das ganze Spiel betrachtet – von einem gewonnenen Punkt sprechen; und von einer bemerkenswerten Mannschaftsleistung, die einschliesst, dass unterschiedliche „Bankdrückzeiten“ zu Gunsten der Punkte akzeptiert werden, dass eigener „Möchte-eigentlich-nicht-mehr-Spieler“ sowie Stefan M. von der SG die knappen Ressourcen ergänzten.

Urs Füglistaler, 23.10.2015

Athletic 57 - SG SCF/SC Pfadi Frauenfeld 3 (18:24 / 9:9)

Nachdem rechtzeitig geboren (Dani A. herzliche Gratulation zum Sohn), nicht im Schnee stecken geblieben, das Kader durch 2 Spieler unserer SG ergänzt, stand dem Coach eine volle Spielerbank zur Verfügung.
Resultatmässig gelang der Start, eigentlich die ganze erste Halbzeit - zumindest bis kurz vor Ende. Frauenfeld tat sich schwer, die Bälle innerhalb die Torumrandung zu bringen und was dort landete, war beim Torhüter gut aufgehoben. Die zu Beginn offensive und löchrige Frauenfelder Verteidigung gab Raum für Anspiele an den zweiten Kreis, und auch die Flügel buchten regelmässig. Bei eigener und gegnerischer Strafe etwas abgebrühter spielend und wir könnten mit 2 Toren Vorsprung in die Pause gehen.

Kurz nach der Pause lagen wir mit 3 Toren zurück. Mit einem Effort und dank weiteren Nichttreffern (Torumrandung und –hüter) könnten wir nochmals ausgleichen. Doch dann wuchs unser Rückstand Tor um Tor. Besonders der vorgestellte Verteidiger provozierte Fehlpässe und damit Gegenstösse. Eingebrochen sind wir nicht, kämpften – leider etwas auf verlorenem Posten – bis zum Abpfiff gegen eine starke Mannschaft, die den Sieg unbedingt mitnehmen wollte.

Urs Füglistaler

Athletic 57 - SG Räterschen/Seen Tigers (23:24 / 15:14)

Nicht der letzte missglückte Abschluss ist schuld an der Niederlage mit einem Tor Differenz. Auch nicht: der eine verpatze Penalty, das eine nicht erfolgreiche Kreisanspiel, der eine Gegentreffer nach 4 oder 5 Schritten, das eine Hadern mit dem einen Schiri Entscheid, der eine Fehlwurf aus freier Position. Mit einem Tor zu verlieren ist hart und jeder kennt mindestens eine Situation, die „schuld“ daran ist.
In der ersten Halbzeit lief alles für uns. Jeder Torwurf aus der Flügelposition und viele aus dem Rückraum führten zu Treffern. 15 Tore in einer Halbzeit ist wirklich überdurchschnittlich. Mühe bereitete nur der gegnerische linke Aufbauer, der, einmal am Ball, kaum zu bremsen war. Regelmässig lagen wir 2 oder gar 3 Tore voraus. Nur in den letzten anderthalb Minuten verpatzten wir, diese Differenz in die Pause zu bringen.
Die Flügel machten in der zweiten Halbzeit den Unterschied. Was uns bis anhin gelang, missriet; andererseits wurden wir auf dieser Position unüblich häufig überlaufen. Den Rückraum hatten wir – mit und ohne Manndeckung – ordentlich im Griff. Gegenstösse wussten wir gut zu vermeiden.
Wir haben als Mannschaft gekämpft. Und diesen Spirit nehmen wir mit ins folgende Spiel.

Urs Füglistaler, 21.09.2015

SG Wiesendangen/Yellow W'thur – Athletic 57 (17:24 / 7:13) 

In unserem Alter – auch dem Jüngsten naht die 3 rasant - ist man vor dem ersten Saisonspiel nicht mehr nervös. Leicht angespannt und etwas nach­denklich ja, wartet doch ein Gegner, den wir noch nie schlagen konnten. Und dann steht es 0:5! Aus einer sehr konzentrierten Deckung heraus nutzten wir im Angriff eigent­lich jede Chance; war es aus dem Rückraum oder über die Flügel. Sucht man das Haar in der Suppe, dann sind es die letzten 5 – 8 Minuten vor der Pause: Der SG gelingen 2 Tore zu viel und uns eines zu wenig. Die SG beginnt wieder zu hoffen.

Die Pausenansprache ist vorwiegend Lob und der Aufruf, die Hoffnung der SG sofort zu ersticken. Die erwartete Aufholjagt war wenig erfolgreich und ohne je in Ge­fahr zu kommen, wird das Spiel unsererseits als munteres Hin- und Her, gut unter Kontrolle des Schiris, nach Hause gefahren. Dass sich am Schluss die eine oder andere Unkonzentriertheit einschlich und damit ein deutlicheres Resultat ver­hin­der­te, ist allen Motivation, etwas an der eigenen Kondition zu arbeiten!(?).

Urs Füglistaler, 06.09.2015