Neftenbach 2 – Athletic 57 28:22 (12:12), 07.03.2015

Vor dem Spiel war eine 3 x 20 – Punkte Tabellenspitze möglich: Kaltenbach hatte 3 Stunden vorher mit dem standesgemässen Sieg über Turbenthal die 20 Punkte und ein Torverhältnis von +126 erreicht. Mit unseren +61 Toren war ein Gruppensieg jenseits, doch lag die Rolle des Spielverderbers noch drin. Nach unserem Sieg wäre Kaltenbach Gruppensieger und als Preis für einen deutlichen Sieg (+6 Tore) winkte gar der zweite Tabellenplatz.

Nach dem 4:1 (oder war es gar 5:1?) war alle Theorie weit weg. Doch dann kam unsere halbe Stunde. Kontinuierlich legten wir bis zum 12:12 in der Pause zu. Starker Rückraum, geduldig die Chancen im Angriff nutzend und auch hin und wieder mit dem notwendigen Quäntchen Glück des Tüchtigen und der Gegner kam ins Zittern. Ohne die – häufig - obligate Schwäche zu Beginn der zweiten Halbzeit, lagen wir mit bis zu zwei Toren voraus. Als es darum ging, den Gegner endgültig in die Knie zu zwingen, legte dieser noch ein Scheit nach und unseres war ausgebrannt.

Die Enttäuschung hielt sich in Grenzen, dürfen wir doch auf eine tolle Saison, aus welcher wir das Maximum herausholten, zurückschauen. Auch die spezielle Situation vor dem Spiel mit etlichen Absenzen, Verletzten - und leider einem Weiteren im Spiel – unserer Verstärkung aus der SG (Danke für den Einsatz) – erlaubte erhobenen Hauptes vom Spielfeld zu gehen; nicht zu Letzt dank überraschend Anwesender.

Danke den Spielerkollegen, Coaches, Trainers und Supportern für den Einsatz … und nach der Saison ist vor der Saison. Freuen wir uns auf die Nächste.

Urs Füglistaler

Athletic 57 – Seen Tigers U25 29:16 (11:8), 01.03.2015

Zu Beginn des Spieles – und eigentlich die ganze erste Halbzeit – wies wenig darauf hin, dass wir einen ungefährdeten Sieg nach Hause tragen werden. Abgeklärtheit, Gelassenheit, Geduld im Angriff: Fehlanzeige. Dank solider Verteidigung, dem Torwart als Rückversicherung und - nicht zu vergessen – dank den Toren aus spitzestem Flügelwinkel resultierte dennoch ein kleines Polster zur Pause. Die Schnelligkeit, dem Vorteile auf der andern Seite, liess Bedenken für die zweite Hälfte aufkommen.

Zwei rasche Tore der Seen Tigers machten den Vorsprung rasch zunichte. Doch es blieb bei diesem Strohfeuer. Dann lief es nur noch für uns. Die Hektik, mit der wir uns beinahe selbst schlugen, konnten wir reduzieren und einen deutlich gepflegteren Handball spielen. Gegenstösse, der gefährlichsten Waffe der Seen Tigers, blieben aus oder wurden verhaspelt. Aus dem Spiel, brachten sie wenig zustande.

Nächstes Wochenende ist Saisonschluss mit einer speziellen Tabellenkonstellation: Neftenbach, unser letzter Gegner, steht mit 20 Punkten an der Spitze gefolgt von Kaltenbach mit 18 Punkten, welche gegen Turbenthal sicher noch auf 20 ausgleichen werden. Wenn wir gegen Neftenbach gewinnen, kommen auch wir auf 20 Punkte. Dann entscheidet die Tordifferenz, und da liegt Kaltenbach deutlich vorne. Mal sehen, ob wir am nächsten Samstag eine ungewohnte Fangruppe haben werden....

Urs Füglistaler

Athletic 57 – HC Turbenthal 2 23:22 (9:12), 24.01.2015

Turbenthal liegt uns definitiv nicht! Wir wissen dies und wissen auch, dass nach einem tollen Spiel, die Gefahr der Selbstüberschätzung besteht. Überheblich waren wir nicht; etwas unglücklich mit dem Verwerten der Torchancen. Dennoch konnten wir erstmals zum 5:5 ausgleichen. Doch auch dann fanden wir nicht richtig ins Spiel. Auch die Verteidigungsumstellung auf ein 5:1 verhinderten die regelmässigen Tore des Gegners nicht. Die Meinungen gehen auseinander, wen diese Massnahme mehr verwirrte. Das Pausenresultat 9:12 sagt auch alles aus über unsere Angriffsleistung.

Turbenthal ist jedoch auch, wenn wir trotzdem gewinnen. Nie gaben wir auf und Dreierserien resp. Tordoubletten von Thomas K. und Roland R. brachten uns rund 10 Minuten vor Schluss zum nächsten Ausgleich, dem 19:19. Dann war nur noch Hektik angesagt, mit dem besseren Ende für uns.

Vielleicht haben unser Fans den Unterschied (danke für den Besuch) zusammen mit unserem ungebrochenen Glauben, dass wir es schon noch packen ausgemacht. Hauptsache, dass …

Urs Füglistaler

Athletic 57 - HC Kaltenbach Youngsters 23:15 (11:7), 17.01.2015

Eine mögliche Spielzusammenfassung: Wie im Vorrundenspiel „nur" 23 Tore gegen die Youngsters aus Kaltenbach. Doch dieses NUR wird dem Spiel überhaupt nicht gerecht; einem Spiel, das kämpferisch und spielerisch (auch umgekehrt korrekt!) den richtigen Sieger sah. Ein Spiel, bei dem es schwierig ist, den besten Spieler - wie in höheren Ligen üblich - zu küren? Nein! Nicht schwierig, höchstens etwas Ungerecht allen andern gegenüber, die auch ihre beste Leistung abriefen. Doch es muss gesagt sein: Der Beste der Besten war unser Torhüter. Als Gegner musste man an höhere Mächte glauben, was er alles krallte.
Ein harziger Beginn mit Schüssen an den Torhüter statt ins Tor; zwei Abpraller als glückliche Ausbeute und zwei Flügeltore von rechts sorgten dafür, dass wir dennoch nicht in Rückstand gerieten. Mit der Zeit fielen die Tore regelmässiger. Wir wussten aus der Vorrunde von der offensiven Verteidigung, die uns eigentlich gar nicht liegt. Doch je länger je besser konnten wir uns darauf einstellen. Ohnehin, es war die Halbzeit der Verteidigung und des Goalies. Als Ergebnis ein nicht unbedingt erwartetes Pausenresultat.
Die Körperhaltung der Gegner nach der Pause verhiess eigentlich nichts Gutes. Für sie, den Gegner: Hängende Schultern und Köpfe. Doch wie rasch dreht die Stimmung, wenn zwei, drei Tore in Folge gelingen und wir unsere (leider) üblichen schwachen 10 Minuten einziehen. Doch nichts von dem! Einzig eine Phase beim 15:10 schien es von aussen, es dauere unendlich lange und viele Angriffe, bis das nächste Tor fällt. Und es fiel! Bis zum Spielende konnten wir den „fighting spirit" (um auch noch etwas auf Neuhochdeutsch zu sagen) hoch halten. Weder das Zulangen der Gegner, noch Entscheide des Schiri (war eigentlich nicht schlecht, und wir müssen ja nicht Alles verstehen) konnten uns weg von der Siegerstrasse bringen.
Der Wunsch der Youngsters unter der Douche: Kämpft auch gegen Neftenbach (Gruppenerster) so gut und engagiert, damit sie (Kaltenbach) noch Erster werden können. Übrigens: wir auch .... Erster werden!

Urs Füglistaler

Seen Tigers U25 - Athletic 57 (20:26), 20.12.2014

An der ersten Halbzeit war wenig auszusetzen und das Pausenresultat mit 9:14 ordentlich. Probleme bereitete uns die linke Angriffsseite; jeder Absprachefehler wurde von den Youngsters, die dort sehr gut besetzt waren, gekonnt ausgenutzt. Dass das eigene Score nicht noch höher ausfiel, lag auch daran, dass der Heber gegen einen grossgewachsenen Torwart nicht die adäquate Wurfvariante ist. Nein nicht der Tschüge!.

Nachdem wir nach der Pause 2 Tore zulegen konnten, wäre das Spiel eigentlich gelaufen gewesen. „Wäre“, wenn wir uns das Leben nicht mit Hektik unnötig schwer gemacht hätten. Unverständlich, wenn man sich unser Durchschnittsalter ansieht: 48 Jahre (verglichen mit den nicht ganz 20 Jahren der Seen Tigers). In Gefahr kamen wir nie. Unsere Torhüter, der nun die richtige Wurfvariante wählende Flügel und der Coach, der uns zur Ruhe mahnte, machten den Unterschied.

Auf dem gefestigten 3ten Platz geht es nun in die Festtagespause. Als nächstes steht am 17. Januar 2015 das Spiel gegen die HC Kaltenbach Youngsters an. Dabei entscheidet sich, ob es noch weiter nach oben geht.

Urs Füglistaler

HC Kaltenbach Youngsters - Athletic 57 (29:23), 13.12.2014

Erneut ein 4 Punkte Spiel und dies gegen einen Gegner, der in der bisherigen Meisterschaft bewies, dass er jede Mannschaft schlagen kann. Vorgewarnt auch durch deren Torfreudigkeit (30 Tore im Schnitt) und die Spielerstatistik: 4 Schützen vor den besten unserer Mannschaft rangiert. Doch mit dem Rückenwind aus der Leistung vom letzten Sonntag glaubten wir, Paroli bieten zu können.

Der Start gelang nicht nach Wunsch. Von Beginn weg zeigten die Kaltenbacher, was sie aus unseren Fehlschüssen und Ballverlusten machen: Ohne Wenn und Aber blitzschnell in den Gegenstoss und wumm! Genügend Chancen einschliesslich wirklich 100%tige waren da. Zwar hielten wir nach der Anfangsbaisse einigermassen mit, und mit dem 13:10 durften wir auf auf die 2te Halbzeit hoffen.

Auch deren Start eher mässig und das Zwischenhoch nicht gut genug, um den Gegner ins Wanken zu bringen; bestenfalls in ein leichtes Flattern. Am Schluss ein (zu) deutliches 29:23 und die Überzeugung, etwas mehr wäre drin gelegen. Doch dazu (wieder ein paar Konjunktive) hätte mehr gelingen müssen, der Ball besser in den Hände liegen, jeder sein bestes Handball abrufen können.

Zu guter Letzt: Auch wenn die Strafenstatistik (beidseitig) auf Rekordhöhe stieg, war es ein faires Spiel. Die neue Halle in Stein am Rhein ist wirklich ein Bijou und das ohne Harz spielen ist halt so. Der nach dem Schlusspfiff verwandelte Penalty das persönliche Highlight des Schreibenden.

Urs Füglistaler

 

Pfadi Winterthur FIVE -Athletic 57 (17:27) - 07.12.2014

Bereits vor dem Spiel den Gegner beeindrucken oder gar ein wenig einschüchtern: Sehr früh auf dem Platz sein, geführtes Einlaufen und Einspielen, volles Kontingent, Spieler dabei, die man auch schon in höheren Ligen sah. Bei unserem individuell geprägten Aufwärmen ging öfters ein verstohlener Blick auf die Gegenseite. 0:3, 1:4, 2:6, 8:14 in der Pause! Es lief einfach alles für uns. Aus einer starken Verteidigung und einem Goalie in Sonntagsform gelangen uns im Angriff Tor um Tor. Pfadi war nicht schlecht und individuell auf einigen Positionen sehr gut besetzt. Man merkte jedoch, dass diese Mannschaft – kaum ein Spieler aus dem Vorrundenspiel dabei – nicht oft zusammen gespielt hat.

Nach der Pause erwarteten wir eine starke Reaktion. Einzelnen Pfadern gelang deutlich mehr und die Mannschaft wirkte gefährlicher. Dennoch, näher als auf 5 Tore kamen sie nie heran; dies weil unsere Tormaschinerie weiterhin lief. Üblicherweise gewinnen wir unsere Spiele hinten. Dieses Mal gab der Angriff den Ausschlag: Handball als Laufspiel (wie im Training geübt), geduldig auf die Lücke warten und abgeklärt eintopfen. Wenn der Ball vorne reingeht, gibt es keine Gegenstösse und die Gegner müssen ihre Tore rausspielen. Und wenn wir mal stehen, dann selten schlecht.

Urs Füglistaler

HC Andelfingen 3 – Athletic 57 (16:29), 15.11.2014

Gleich wie im Vorrundenspiel waren es wieder 13 Tore Unterschied gegen den HC Andelfingen 3 (Heimspiel 31:18). Mit einer konzentrierten Leistung waren wir nie in Gefahr, das Heft aus der Hand zu geben. Bei Andelfingen waren es vor allem 2 Rückraumschützen die regelmässig punkteten. Bei uns trug sich ausser dem Torwart jeder in die Torschützenliste ein; der Goalie holte sich seine Glückshormone durch gelungene Abwehrparaden.

Die Liste der Verletzten erhöhte sich nicht wirklich (ein blutiger Nasenstüber sowie ein abgebrochenes Stück Zahn). Comeback von Wädi (hoch anzurechnen, dass er dieses harzfrei in Andelfingen gab); Urs L. auch wieder einsatzfähig.

Urs Füglistaler

Athletic 57 – Pfadi Winterthur FIVE (19:16), 09.11.2014

Ein erkrampfter Sieg! Die ersten 4 Penalties (von 4 verschiedenen Schützen) und weitere 100%-tige „versieft“. Torhüter (gross, kräftig, lange wartend) und eigenes Un­vermögen liessen uns fast verzweifeln. Das Pausenresultat entsprechend mager: 7:8. Simi brach mit dem 5ten Penalty den Bann. Mit weiteren 2 Penalties und 4 Feldtoren hielt er uns im Spiel. Gegen Ende der Partie konnten wir uns etwas absetzen.

Genügend Spieler aufzubieten hat sich bewährt; der erste musste krankheitshalber bereits vor dem Spiel und Johannes, kaum auf dem Feld, mit einem gebrochenen Finger forfait geben.

Urs Füglistaler

HC Turbenthal 2 – Athletic 57 (17:21), 01.11.2014

Dieses Spiel wird in die Annalen eingehen. Nicht weil wir brillierten, sondern weil der Schreibende am Schluss so fest davon überzeugt war, das Spiel sei verloren gegan­gen, dass er dies auch so kommunizierte. 8:12 in der Pause gegen einen Gegner, der - zusammen mit Andelfingen - gemeinhin als Punktelieferant gilt, war nicht berau­schend; das 9:9 der zweiten Hälfte noch weniger. Thomas K. und Roland R. kamen als Einzige auf Touren. Maurice verletzte sich bereits in der ersten Hälfte schwer am Knie (Kreuzbänder).

Urs Füglistaler

Athletic 57 – Neftenbach 3 (26:30), 19.10.2014

In der Halbzeit war noch nichts verloren (13:16). Es gelang gar im zweiten Durch­gang den Gegner unter Druck zu setzen. Am Schluss fehlte etwas der „Pfuus“. Ein, zwei Wechselspieler mehr und etwas weniger Last auf dem Topskorer (Simi mit 9 Feldtoren) und ein gerechtes X hätte resultieren können.

Speziellen Dank an Dani M., für sein kurzfristiges – und hoffentlich nicht letztes –Ein­springen.

Urs Füglistaler

Weitere Beiträge ...