Athletic 57 – HC Bülach 15:19 (7:7)          (28.11.16)


Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!
(Bertolt Brecht, 1898 - 1956)

Eine Stärke unserer Mannschaft ist, dass wir auf beiden Flügelseiten fast mehr Tore erzielen als vom Rückraum; dieser gibt das Sahnehäubchen dazu. Das mit den Flügeln traf in diesen Spiel nicht zu. Überhaupt lag die Last auf dem Rückraum und dort auf einem Spieler, der 1/3 der Tore buchte. Die übrigen 10 Tore verteilten sich auf 8 Spieler! An und für sich erfreulich, dass so viele ihr Erfolgserlebnis hatten. Nur: Am Schluss zählt einzig das Mannschaftsresultat.

Vorne nicht gebucht und sofort das Gegentor erhalten wirkt sich als -2 statt als +1 aus. Da ist nicht nur die Rede von der Schwäche, zu viele 7-Meter nicht zu buchen. Dieses Mal fanden 2 von 2 nicht das Ziel, der Gegner hingegen traf 5 von 5. Jede einzelne Grosschance nicht verwertet, rächt sich unmittelbar.

Eine Fragen bei einem Gegner ist, ob in der Vorrunde Spieler aus höheren Ligen eingesetzt werden und wir deshalb unten durch mussten. Beim HC Bülach war es ein Spieler (mit 5 Toren). Kein Grund dies als Vorwand für die Niederlage zu nehmen.

Begonnen hat das Spiel sehr zähe. Nach 20 Minuten lagen wir 4:6 zurück. Das 7:7 zur Halbzeit schmeichelte eher uns, und war mehr Resultat von Kampf als von Kür. Wie „gewohnt“ unsere stärkste Phase nach der Pause zu einer 12:9, später 14:12 Führung. Anspiele, die nicht verwertet werden respektive gar nicht ankommen, Schüsse, die der Torhüter nun tief und nicht wie der Torhüter in ersten Halbzeit hoch „kratzt“ … und schon sind die Punkte weg. Apropos: Ohne unsere Torhüter wäre das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen.

Ein Spiel geführt mit Einsatz und Kampfwillen. Doch dem/den treuen Supporter(n) (und uns) würden wir gerne einen Sieg schenken. Siegen bleibt das Ziel!

Die andere Sicht auf das Spiel nachzulesen im Spielbericht des HC Bülach.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 26. November 2016

HC Rorbas - Athletic 57 27:25 (12:13)

Um zu gewinnen, musst du ein Tor mehr schiessen als dein Gegner. (Johan Cruyff *1947)

Halbzeitresultate zählen leider nicht. Nicht schlecht gestartet, dann zwischenzeitlich mit ein oder zwei Toren im Rückstand, schafften wir es immer wieder auszugleichen und zum Pausenpfiff gar mit einem Tor Vorne zu liegen; Chancen zu mehr Toren vorhanden.
Nach einem Superbeginn zur zweiten Hälfte führten wir 13:16. Doch dann liefen wir uns – mit einem als Ausnahme – dauernd fest in der gegnerischen Verteidigung. Abgewehrte oder gehaltene Bälle führten zu Gegenstosstoren. Dazu kam, dass wir den gegnerische Kreisspieler nicht in den Griff kriegten. Auch die nicht-filigranen Verteidiger waren nicht in der Lage, ihn zu halten. Einmal in Ballbesitz, und die Anspiele kamen gekonnt und präzise, führte entweder zu Tor oder mindestens einem 7-Meter; er kämpfte sich einfach mit seiner Grösse und Kraft durch.
Was hätte es gebraucht um diesen Gegner zu schlagen? Da ist als erstes und vor allem die Toreffizienz zu nennen: 22 der 25 Tore wurden durch 3 Schützen erzielt; 65% der Feldtore durch einen einzigen F(l)ügel; fünf 7-Meter fanden ins Tor. Banal aber nicht minder wahr: Sichere Chancen müssen verwertet werden. Leider hatten nicht alle Spieler ihren Sonntags-Tortag.
Fünf 2-Minuten-Strafen (vier in der zweiten Halbzeit) zeugen - positiv gesehen - vom Einsatz; andererseits einige mit etwas mehr Abgebrühtheit zu verhindern. Der Gegenstoss laufende Spieler darf einfach auf den letzten 2 – 3 Metern nicht berührt resp. keine Bewegung gegen ihn ausgeführt werden. Auf den finalen Hüftschwung an der Kreislinie beim Gegenstoss wussten wir, im Gegensatz zum Gegner - Sekunden vor Abpfiff und bei klarem Resultat - zu verzichten.
Frustriert: Jein. Es macht Spass mit unserer Mannschaft, mit dem Anspruch ein konstruktives, attraktives Spiel aufzuziehen, erfolgreiche Spielzüge zu bejubeln, bis zu Letzt zu kämpfen. Nur: Siegen bleibt das i-Pünktchen!

Urs Füglistaler zum Spiel vom 19. November 2016

 

Athletic 57 - HC Andelfingen 3 30:16 (12:8)

"Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein" Oliver Cromwell, Britscher Staatsmann (1599-1658)
Die Aussage „Wir tschutten nicht, sondern üben Handball“ am Donnerstag im Training, führt oft zu einem ungläubigen „Aha“. Den Hinweis, dazu gehöre auch das Einüben von Spielzügen, wird mit hochgezogener Augenbraue im Sinne von, „Erzähl das dem Fährimaa“ quittiert.
Nicht dass alle angesagten Spielzüge im Spiel gegen Andelfingen direkt zum Tor führten. Manchmal waren wir etwas zu starr auf die richtige Ausführung konzentriert. Spielzüge wurden zu eng als abzuschliessende Handlung betrachtet und nicht als Auslöser für die nächste Aktion, wenn das Tor nicht unmittelbar fiel. Zudem sind Aktionen dem Trainingsmanko geschuldet, bei denen die Bewegungsrichtung beim angesagten Spielzug die Falsche war oder der Blick eines Akteurs einem grossen Fragezeichen glich.
Bis gut zur Mitte der ersten Halbzeit konnte Andelfingen, zwar immer im Rückstand, tormässig mithalten. Auch weil der langzeitverletzte Flügel sofort zu seiner alten Gefährlichkeit fand, die Aufbauer mit und ohne Spielzug gut trafen, kamen wir nie in Gefahr. 12 Tore als Ausbeute sind in Ordnung. Mit etwas engagierterem Abwehrverhalten könnten es weniger als die 8 Erhaltenen sein (Klagen auf hohem Niveau!).

SG Räterschen/Seen Tigers - Athletic 57 25:20 (11:10)

Wie sagte schon Eckhard Nothdurft (deutscher Handballspieler und Trainer) „Im Handball liegt das Ergebnis im Ergebnis." Da gibt es am Schlussresultat nichts zu beschönigen, auch wenn der Weg dorthin, lange ein anderes Ergebnis zugelassen hätte.
Seitens Gegner machte uns vor allem der linke Aufbauer zu schaffen: Geschätzte 1.98 m, beweglich, wurfstark und treffsicher. Mit einer Umstellung in unserer Abwehr, konnten wir ihn mit der Zeit einigermassen in den Griff kriegen. Der SG gelang es in der Folge nie, mehr als 2 Tore vorzulegen, die wir mehrfach ausgleichen konnten. Während einer Spielerstrafe waren wir auf der Bank bereit, mit einem Timeout den Fünfen im Feld etwas Luft zu verschaffen. Doch gelang diesen während den 2 Minuten beide gegnerische Tore umgehend zu kontern. Das 11:10 liess für die zweite Halbzeit noch alle Optionen offen.

HC Turbenthal 2 - Athletic 57 19:19 (10:14)

Auszug aus dem Spielbericht des HC Kriens-Luzern (Eingeweihte kennen meine Affinität zu diesem Verein):

Wenn Handballspiele etwas auszeichnet, dann sind es Spannung und Dramatik, wenn die Entscheidung nach umkämpften 59 Minuten in der Schlussphase fällt. Manchmal brutal, manchmal der Himmel auf Erden.… Im Heimspiel gegen Fortitudo Gossau war Spannung aber ein Fremdwort.

Spannung und Dramatik pur war schon das Aufbieten unserer Mannschaft. Unterstützung durch einen Spieler der SG (Stefan M.), das „Auftauchen“ eines Gastspielers (Olivier G.), der erneute Einsatz des Jokers (Heinz I.) und die Reaktivierung eines mehrfach Zurückgetretenen (Dani M.) füllten soweit das Matchblatt, dass auch nach verletzungsbedingter Absage (SMS kam auf der Hinfahrt) noch 2 Wechselspieler kurze Verschnaufpausen möglich machten.

Athletic 57 - Pfadi Winterthur FOR 19:37 (9:18)

Kann Handballspielen bei so einem Resultat Spass machen? Lasst mich mit der Antwort zuwarten.

Nur 8 Feldspieler auf der eigenen Spielerbank und geschätzte 20 auf der gegnerischen; Spieler unter 50 als Ausnahme (3 Jungspunde!) gegen eine jugendliche Übermacht: Es konnte nicht wirklich darum gehen zu siegen; jedoch zumindest darum, dem Gegner einige Anstrengungen abzutrotzen und sich selbst mit gekonnten Aktionen zu präsentieren.

Unser erster Angriff war ein wunderbares Beispiel dafür:

Underdogs gewinnen die Lemon Trophy in Neftenbach! (27.08.2016)

Mannschaften:                                   Bilder Galerie
  • Neftenbach
  • Kadetten Schaffhausen
  • HC Flawil
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Mit einem kleinen aber feinen Team von 7 Feldspielern und 2 Torhütern starteten wir ins Turnier. Im ersten Spiel gegen Kadetten Schaffhausen hatten wir grosse Mühe, ins Spiel zu finden. Wir gerieten rasch in Rückstand, liessen uns aber nicht entmutigen. Dank einer verbesserten Verteidigung konnten wir kurz vor Spielende erstmals ausgleichen. Und praktisch mit dem Schlusspfiff erzielt Luzi aus der eigenen Platzhälfte das Siegestor mit einem Lob über den Torwart.

Trainingsspiel Athletic 57 (4. Liga) gegen HC Volketswil

Oft werden die gewonnenen Erkenntnisse und Lehren für die folgenden Meisterschaftsspiele in den Vordergrund gerückt, wenn das Resultat eines Trainingsspiels eher etwas bescheiden ausgefallen ist; respektive auf die vielen Wechsel in der zweiten Spielhälfte hingewiesen, wenn dort der Einbruch erfolgte. Als ehrlicher Berichterstatter wird hier selbstverständlich nichts verschwiegen oder geschönt!

Ein paar Minuten Anlaufzeit brauchte es schon, bis wir ins Spiel fanden. Unsere normale Trainingshalle ist ja viel kürzer und schmäler als das richtige Spielfeld. Auch geharzte Bälle gehören nicht zu unserer Standardausrüstung, und bis auf vereinzelte Spieler tun wir uns eher schwer damit. Ein Tor Rückstand zur Halbzeit in einem animierten Spiel sprachen für die vernünftige Abwehr und unsere Rückversicherung im Tor. Nur sieben Tore sind dann eher als Schwäche einzuordnen.

Die Koryphäen:                     Ansprache vor dem Spiel:
... so geht es ...                     ... konzentriert, warmgelaufen (die meisten...)...
                  

Neue Auswärtstenue für Athletic 57 (4. Liga)

Es sind kaum 3 Monate her, da rangen wir noch um den Entscheid, ob es eine Saison weitergeht, oder ob wir die Spieltenues an die Wand nageln. Dem Antrag an der Generalversammlung für einen Kredit für neue Auswärtstenues wurde zugestimmt. Lag es an der wohlformulierten Begründung

„Für die Auswärtsspiele müssen wir auf unser doch schon ziemlich angejahrtes Tenue, damals gesponsert von Digicom, zurückgreifen. Die ursprünglich gute Passform hat in den vielen Jahren, zuerst genutzt als Standardtenue und den späteren Gebrauch als Ersatztenue, doch schon sehr gelitten: Nähte am Aufgehen, verzogen durch die vielen Dogfights. Und der Bedarf an XXL-Grössen ist inzwischen umfangreicher als damals.“

oder an der Übermacht an teilnehmenden Zwöi-Spielern, dass dem Antrag – trotz vereinzelter kritischer Stimmen bezüglich der Zukunft der Mannschaft - zugestimmt wurde.

Tenue vorneTenue hintenTenue orange Wem gehört wohl der durchtrainierte Body?