Resultate und Vorschau

3.Liga
SG Yellow/Athletic 57 - KJS Schaffhausen 2 35 : 32
Das nächste Spiel:
Die Saison ist abgeschlossen

         

4. Liga
SG TV Räterschen / Yellow - SG Athletic 57-Seen Tigers 4 22 : 17
Das nächste Spiel:

Die Saison ist abgeschlossen

SG TV Räterschen/ Yellow - SG Athletic 57/Seen Tigers 4:   22:17 (11:10)      (16.04.2018)

"Ende gut? Es könnte besser sein!" (Friedrich Löchner, *1915, 2013, deutscher Pädagoge, Dichter, Autor)

Letztes Spiel der Saison (und überhaupt?). Beinahe hätte es noch ein verdientes Sahnehäubchen gegeben. Schon länger waren wir nicht mehr so nahe an einem Punktgewinn. Lag es an den nachlassenden Kräften, den fehlenden ein bis zwei Ergänzungsspielern, den Verletzungen oder einfach an der fehlenden Überzeugung - nach einer doch frustrierenden Saison -, es schaffen zu können?

Auch für dieses Spiel in Elsau mussten zwei „willige“ Spieler, Verletzungen wegen, absagen. Weitere Zwei traten mit dem Vorbehalt, mal sehen, ob es geht, an. Der Gegner, punktemässig deutlich und uneinholbar vor uns, doch rangmässig unmittelbar vor uns klassiert, trat mit einer gut besetzten Mannschaft an. Die heimische SG lag immer in Führung, konnte sich jedoch nie richtig absetzen. Bis zur Pause gelang gar bis zu einem Tor aufzuschliessen und mit etwas mehr Kaltblütigkeit wäre gar Gleichstand drin gelegen.

Rund 2 ½ Minuten nach der Pause war es so weit: Wir gingen mit einem Tor in Vorsprung. Leider nur sehr kurz! Mit zunehmender Spieldauer gingen Schnauf und Wechselspieler aus und Räterschen/Yellow deutlicher in Führung.

In diesem Spiel konnten wir über weite Strecken wieder einmal unsere Qualitäten ausspielen: In der Verteidigung engagiertes Kämpfen, sichere Torhüter, gegenseitige Unterstützung, Fehler wegstecken und Vorwärtssehen, Gegenstössen gegenhalten. Angriffe strukturiert auslösen (Spielzüge) und kreativ weiterspielen, Ballverluste vermeiden. Auch das Glück des Tüchtigen in Anspruch nehmen, z. B. beim gewagten Heber des einlaufenden Flügels, alle 7-Meter versenken oder darauf zählen können, dass einer (Pablo), trotz lädiertem Fuss, seinen Tore-Schiessen-Samstag einzieht. Und zuletzt, sich nicht von der etwas ruppigen Gangart einiger Gegner einschüchtern lassen.

Eine Qualität der Mannschaft ist resp. war, sich nach den Spielen gemeinsam bei Pizza oder sonst etwas Köstlichem dem Konjunktiv zu widmen. Bei Weisswürsten, eigenem Bier und Brezen war der Frust über die erneute, „ehrenhafte“ Niederlage bald vergessen. Danke der Familie Lüthi für die Einladung!

Dosch M. (TH); Füglistaler U.; Heiniger W. (5/3); Isler H.; Iten J. (1); Krampf Th. (2); Lüthi Th. (TH); Maritz D. (1); Osuno P. (6); Pauritsch W.; Schoch J. (2)
Coach: Hauser M.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 14. April 2018

Vorschau:
Die Saison ist vorbei. Endlich wie die Einen meinen. Eine Zukunft als Mannschaft ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Einzelne Spieler werden sicher weitermachen sei es in der 3.-Liga SG oder bei einem andern Verein. Erste Gespräche haben mit dem heutigen Gegner bereits stattgefunden.

HC Andelfingen 2 - SG Athletic 57/Seen Tigers 4:   30:14 (9:7)

"Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird." (Winston Churchill, *1874, 1965)

Auf die erste Halbzeit sind wir schon ein bisschen stolz. Lang ist es her, dass wir bis zum 2:3 führten und auch nachher - zumindest bis zu Pause - gut mithalten konnten. Der Objektivität halber sei vermerkt, die Andelfinger – schon länger uneinholbarer Gruppensieger – stiegen schon etwas nonchalant ins Spiel. Sie glaubten, uns mit der zweiten Garnitur locker besiegen zu können. Erst nach ihrem Timeout und dem vermehrten Einsatz ihrer Cracks, konnten sie einen minimalen 2-Tore-Vorsprung bis zur Pause erarbeiten. Es bewahrheitete sich einmal mehr die Tatsache, wie schwierig es ist, aus einem (nach-) lässigen Spieleinstieg auf einen konzentrierten Betrieb umzustellen.

Die eigene Leistung dieser ersten Halbzeit sei damit nicht schlecht geredet. Etliche schöne Aktionen gelangen. Wenig Ballverluste im Angriff und damit auch wenig Chancen zum gegnerischen Gegenstoss, die wir zudem mit engagiertem Zurücklaufen zu unterbrechen suchten. Schlimmstenfalls rette der Torhüter.

Unsere – nett ausgedrückt – etwas bescheidenere Leistung der zweiten Halbzeit lag nicht nur an der – wie wir vermuten – deutlichen Pausenansprache der Andelfinger. Sie traten deutlich konzentrierter auf. Jeder Fehler wurde mit einem Überzahl-Gegenstoss beantwortet und eigentlich immer erfolgreich abgeschlossen. Nur mit einem sehr knappen Kader angerückt, fehlte uns die zusehends die Kraft, im Angriff fehlerfrei zu agieren, geschweige denn die Gegenstösse abzufangen.

Von wegen knappen Kaders: Nach dem Training mussten 2 Forfait geben (nicht im Training verletzt, sondern gemerkt, dass es doch (noch) nicht geht). Einer hatte es nach dem Skifahren (!) nicht einmal bis ins Training geschafft ...

Für unsere Mannschaft spricht, dass wir auch nach wiederholten Niederlagen miteinander gut umgehen und uns an einem gemeinsamen Nachtessen freuen können.

Dosch M. (TH); Füglistaler U.; Hauser M. (2); Isler H.; Krampf Th. (4); Lüthi Th. (TH); Maritz D. (1); Osuno P. (2); Pauritsch W. (1); Schoch J. (4)
Coach: --

Urs Füglistaler zum Spiel vom 8. April 2018

SG Athletic 57/Seen Tigers 4  -  HC Flawil 4:   16:34 (6:17)

"We do not stop playing because we are old. We grow old because we stop playing" (Helen Hayes, *1900, †1993, USA Film- und Bühnenschauspielering)

Ist es ein Zeichen von Infantilität, um mit über 50 noch Handball zu spielen?fragte ein Mitspieler am Sonntagmorgen per WhatsApp. Betrachtet man das Alter des samstäglichen Gegners, ist dies zumindest ein Zeichen, von einer andern Generation resp. deren Zwei zu sein. Auch wenn das Durchschnittsalter 30 Jahre auseinanderlag, konnten sich die Älteren – leider nicht allzu oft – über gelungene eigene Aktionen, die die Jugend alt aussehen liess, kindlich (nicht kindisch ...) freuen.

Eine erste Niederlage mussten wir bereits vor Spielbeginn entgegennehmen. Die gegnerische, irgendwie komisch zu greifende, grüne Harzkugel musste uns per Losentscheid aufgezwungen werden. In der Folge starteten wir mit etlichen Fangfehlern und Fehlpässen. 

Nicht zum ersten Mal hatten wir Mühe mit Toreschiessen. Bei „Gast“ leuchtete bereits eine fast zweistellige Zahl auf, bevor Dani M., der uns nach abgeschlossener Langlaufsaison wieder unterstützte, der erste Eintrag unter „Heim“ gelang. 5 weitere Tore bis zur Halbzeit, teilweise aus Spielzügen herausgespielt, selten Grund für Applaus unseres Anhanges.

In die zweite Halbzeit mussten wir in Unterzahl starten. Flawil versuchte uns während der zwei Minuten, mit einer Manndeckung über das ganze Feld, den Ball abzuluchsen. Erfolglos! Etwas verspielt versuchten sie weiter mit Kunststücken, wie dem Flieger, zum Erfolg zu kommen. Kaum mehr Ballverluste mit der Einladung zu Gegenstössen unser Beitrag, dass den Ostschweizern bis gut zur Mitte dieser Halbzeit deutlich weniger Tore gelangen. Nach ihrem Timeout gingen die Flawiler wieder konzentrierter zur Sache. 

Gibt es nach dieser deutlichen Niederlage auch Positives zu berichten? Sicher! Freude über gelungene Angriffe wie beispielsweise 4 oder 5 Tore vom Kreis, mehrere raffinierte Torwürfe von Wädi H., erzielter 7-Meter, abgewehrte Angriffe resp. nicht jeder Überzahl-Gegenstoss des Gegners erfolgreich abgeschlossen usw.

Es war unser letztes Heimspiel; voraussichtlich nicht nur der Saison. Ganz besonders haben wir uns über die A57-Supporter gefreut, die deswegen den Weg in die Mattenbachhalle fanden (auf dem Foto fehlen Ann und Sonja). Danke!

Dosch M. (TH); Frank A.; Füglistaler U. (1); Heiniger W. (7); Iten J. (1/1); Lüthi Th. (TH); Maritz D. (2); Osuno P. (2);

Pauritsch W. (3); Schoch J. 

Coach: --

Urs Füglistaler zum Spiel vom 24. März 2018

Pfadi Winterthur FOR - SG Athletic 57/Seen Tigers 4:   34:19 (18:7)
"Aller guten Dinge sind drei.“ (Sprichwort)

Mit Punkten wurden wir in den letzten Spielen nicht verwöhnt. Analog dem ESC hiess es zwar nicht Switzerland aber Athletic57 zero points! Die einzigen Punkte in dieser Saison resultierten aus den beiden Siegen gegen unseren Lieblingsgegner Pfadi Winterthur FOR. Die Hoffnung – entgegen allem Erwarten und entgegen den negativen Tendenzen in den letzten Spielen – nochmals zwei Punkte zu entführen lebte nur als sehr, sehr leises Flackern bei den unverbesserlichsten Optimisten. Abmeldungen dominieren üblicherweise je näher der Spieltermin kommt.

„Ich verschiebe meinen Termin resp. reise erst nach dem Spiel ab resp. reise extra für das Spiel an“ waren die überraschenden Inhalte im WhatsApp vor diesem kapitalen Spiel. So stand dem Coach eine volle Spielerbank zum professionell Taktieren zur Verfügung. Die Spieler wussten, ab der ersten Sekunde kann voll gegangen werden. Die Kräfte müssen nicht eingeteilt werden. Der gute und faire Gegner wusste nicht, wo wehren. Es kommt einer Sensation gleich, wie wir aufspielten. So weit das eingeschobene Fake News Kapitel.

Nicht, dass es nur negative Meldungen im Vorfeld zum Spiel gab. Dank meterweisem Tape bei den einen; Stützen bei andern und - als wichtigstem - dank der Bereitschaft spielen zu wollen, standen alleweil neun Feldspieler und zwei Torhüter bereit. Als Ausgangslage eigentlich gar nicht so aussichtslos.

Im letzten Spiel (gegen Wil) ging es darum, die erwartete Niederlage möglichst im Rahmen zu halten. Weil dies gelang, zu Recht am Ende jenes Spieles eine leise Zufriedenheit. Doch gegen Pfadi FOR fehlten irgendwie 5 oder eher 10 % (bei einem Soll von 110 % um diesen Gegner zu bodigen) oder wie es einer nach dem Spiel ausdrückte: Mit angezogener Handbremse gespielt. Es gelang nicht, über uns herauszuwachsen. Nicht fehlender Wille eher der fehlende Glaube, es packen zu können, verunmöglichte ein besseres Resultat.

19 Tore, einige aus sehenswerten Spielzügen erzielt, bedeuten - im Vergleich zu den Resultaten der letzten Spiele - echt einen Fortschritt. 34 Gegentore sind der Überlegenheit des Gegners aber auch dem eigenen fehlenden Biss, dem kleinen Schritt zu spät geschuldet. Wir waren doch einmal stolz auf unsere Abwehr …

Am meisten durfte sich eine der Zuschauerinnen freuen. Familiär auf beiden Seiten vertreten, applaudierte Ann O/I. je 4 Toren ihrer eingesetzten Mannen.

Dosch M. (TH); Füglistaler U.; Gretler O.; Heiniger W. (5); Hüppi A. (3); Iten J. (4/2); Krampf Th.; Lüthi Th. (TH); Osuno P. (4); Pauritsch W.; Schoch J. (3)
Coach: --

Urs Füglistaler zum Spiel vom 10. März 2018

 

KTV Wil 2 - SG Athletic 57/Seen Tigers 4:   24:12 (11:3)
"Da waren‘s nur noch sieben“ (Zählreim)

… oder nur sechs, werden nur die Feldspieler gezählt. Bis Samstagnachmittag durfte mit 8 Feldspielern gerechnet werden: Bandscheibenschaden und Sportverbot die Kurzmeldung (gute Besserung an Beni W.). Zu Spielbeginn noch ein Wechselspieler auf der Bank, betreut vom kurzfristig zum Coach beförderten, einzigem mitgereisten Supporter (danke Simon I.). Gegen Ende des Spiels wollten dann des Einen Beine nicht mehr; Durchspielen - und sei es auf dem Zahnfleisch – für die Verbleibenden.

Die nicht zu hinterfragende Logik des Spielplanes wollte, dass wir nacheinander gegen den gleichen Gegner antreten durften. Der Vorteil, wir wussten ofenwarm, was uns erwartet. Eine Mannschaft, die mit 14 Spielern antritt, deren ältester Spieler 7 Jahre jünger ist, als unsere beiden Nesthäkchen (noch knapp U50), die mit raschen Angriffen zum Ziel kommen will, die aus dem Spiel heraus eher Mühe hat, Tore zu erzielen. Unsere geplanten „Gegenmassnahmen“: Ball in den eigen Reihen halten, Gegenstossauslösung behindern, anstürmende Gegner vor dem 9er-Kreis stören/abfangen gelangen deutlich besser, als die Woche davor.

Ja! Tore schiessen stand auch auf dem Programm. Es brauchte jedoch einen zweiten 7-Meter, bis beim 10:1 auch ein Zähler unter „Gast“ aufleuchtete. Das 11:3 zur Hälfte verdeutlicht, dass wir hinten – auch dank des Torhüters – nicht gar zu schlecht aussahen; hingegen vorne zappenduster.

Resultatmässig gelang die zweite Halbzeit deutlich besser. Obwohl der einen Kräfte sukzessive schwanden, konnten wir in der Verteidigung den Schaden einigermassen in Grenzen halten. Als erfolgreichster Torewerfer zeichnete sich Johannes I. des Öfteren aus. Ihm helfen offenbar lange Einsatzzeiten, um auf Touren zu kommen.

Darf resp. kann man nach so einem Spiel zufrieden sein? Das soll jeder für sich beantworten. Bier und Verpflegung waren auf jeden Fall verdient und haben geschmeckt!

Frank A. (2); Füglistaler U.; Gretler O. (2); Iten J. (6/2); Krampf Th.; Lüthi Th. (TH); Pauritsch W.; Schoch J. (2)
Coach: Simon I.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 3. März 2018

geschlagene Sieger fast arbeitsloser Coach

SG Athletic 57/Seen Tigers 4 - KTV Wil 2:   13:29 (6:14)

"Frustration ist Luschtverluscht“ (Schwäbisches Sprichwort)

… wobei eher die Umkehrung des Sprichwortes die Situation beschreibt. Nicht einmal der Hallendienst – wer auch immer dafür aufgeboten war – hatte Luscht zu erscheinen. Unser Coach und der zweite Mannschaftsbetreuer des Gegners übernahmen in verdankenswerterweise diese Aufgabe.

Schlechter Start mit einem 1:8 - oder war es gar ein 1:9 – Rückstand? Nicht dass der Gegner wahnsinnig übermächtig war; besser ja und vorallem breiter besetzt. Vorne waren wir harmlos und eher zwei als nur einen Schritt zu spät im Rückwärtsgang. Bis wir unsere Position gefunden hatten, fiel bereits das Tor. Der Torhüter war nicht zu beneiden.

Zu allem Übel verletzte sich Wädi Mitte erster Halbzeit bei einem gelungen Torwurf so, dass er nur noch zu einem 7-Meter (erfolgreich) antreten konnte. Er wird auch im nächsten Spiel fehlen.

Lange war zu befürchten, dass wir nicht mal 10 Tore schaffen. Mit dem 6:14 als Pausenresultat war dann wenigstens etwas mehr als die Hälfte davon erreicht…

Mit fortschreitender Spieldauer, ab letztem Viertel der ersten Hälfte, fanden wir etwas besser ins Spiel. Etwas – man lobe auch kleine Verbesserungen – schneller und konsequenter in der Vereidigung und vorne ab und zu mit einem Erfolgserlebnis.

Knappe personelle Situation gibt einzelnen Spielern die Möglichkeit zu mehr Auslauf und Einsatz auf ungewohnter Position. Rafael O. (sonst in der 3.-Liga mit eher knappen Einsatzzeiten) nutzte die Gelegenheit, Erfahrungen als Aufbauer zu sammeln. Ein Drittel unserer Tore gingen auf das Konto von ihm und seinem Bruder Pablo.

Noch steht eine volle Runde an, d.h. gegen jeden der 5 Gegner noch einmal. Am Ende jeden Spiels zu sagen: „Wir haben uns bemührt und nach bester Möglichkeit gekämpft“, ist zwar besser als sich widerstandslos schlagen zu lassen oder mit forfaits auf die Spiele zu verzichten. Doch befriedigend ist die Situation nicht.

Füglistaler U.; Gretler O. (1); Heiniger W. (4/2); Iten J. (1); Lüthi Th. (TH); Osuna Pablo (3); Osuna Rafael (2); Pauritsch W.; Schoch J. (2) Coach: Leuzinger U. (eingesetzt als Aushilfshallendienstler ...)

Urs Füglistaler zum Spiel vom 24. Februar 2018 

Mit dem Spiel gegen den KTV Wil 2 wurde die zweite Runde abgeschlossen. In der dritten Runde geht es gleich wieder – auswärts - gegen die Wiler.

SG Athletic 57/Seen Tigers 4 - Pfadi Winterthur FOR:   26:24 (12:13)

"Nur durch Kampf gewinnt man Siege.“ (Friedrich Martin von Bodenstedt; 1819 – 1892; deutscher Philologe)

Es ist immer von Vorteil noch einen Trumpf im Ärmel zu haben resp. die Möglichkeit, Spieler aus der höheren Liga einzusetzen. Solange ein Spieler noch nicht 6 Spiele „oben“ hat, darf er „unten“ mittun. Da unsere 3.-Liga SG auch ohne Andy K. und Luzi B. genügend Spieler aufs Feld brachten, profitierten wir. Apropos: Die 3.-Liga SG gewann, unmittelbar vor unserem, ihr Spiel in einem bis zum Schluss nervenaufreibend spannenden Spiel mit 25:23, nachdem sie zur Pause eigentlich mit 17:10 spielentscheidend geführt hatten.

Von Beginn weg war unser Match umkämpft, mit Vorteilen eher beim Gegner. Lange fanden wir nicht richtig ins Spiel. Im Angriff hatten wir Mühe mit der aggressiven Verteidigung. Selbst liessen wir uns zu oft vom gegnerischen Angriff düpieren. Mit der Umstellung auf ein offensives 5:1 gelang es ab Mitte der ersten Halbzeit die Angriffe entscheidend zu erschweren. Nach gut 20 Minuten erstmals der Ausgleich (11:11). Das Halbzeitresultat 12:13 war nach der doch eher missglückten Startphase „stimmungssteigernd“.

Der Start in die erste Halbzeit gelang super. Auf der Überholspur gelang uns sofort auf- und zu überholen und gar mit bis zu 3 Toren in Vorsprung zu gehen. Doch der Gegner gab nie auf und glich kurz nach Halbzeitmitte zum 19:19 aus und ging kurz darauf wieder mit einem Tor in Führung.

In diesem Spiel versenkte Wädi H. alle 7-Meter; den wichtigsten zum 24:22 zwar erst im Nachschuss. Hektische Schlussphase: Pfadi FOR schloss wieder auf. Beiderseits sogenannt 100%tige, die nicht ins Tor fanden. Beim 25:24 (Johannes xter Ball fand erstmals ins Tor...), kaum eine Minute vor Schluss, setzte Pfadi alles auf eine Karte: Offensive Manndeckung! Sauber ging der Ball verloren, doch der Ball nicht in unser Tor. Nochmals im Angriff wurde der Ball beinahe dem Gegner zugespielt. Der Schiri erkannte auf Foul, der Freiwurf den freien Spieler und dieser das Tor.

Bei einem so engen Spiel ist jeder Treffer wertvoll, sei es durch die gut angespielten gewichtigen Kreisläufer, die Flügel oder Aufbauer. Nicht zu vergessen, der unermüdliche Kampf (der auch Spuren hinterliess) um jeden Ball, sei es hinten oder vorne.
 
Doch der Siegeslorbeer gehört dem Torhüter. Beide Stammtorhüter waren verletzungs- resp. berufsbedingt nicht verfügbar. So „opferte“ sich Bö, der zeigte, dass er nicht zum ersten Mal als Edeljoker zwischen den Pfosten stand. Mal für Mal stand er genau richtig zwischen Ball und Tor oder wehrte reflexschnell Torwürfe ab.

Leider stehen wir auch nach diesem Sieg noch am Tabellenende mit einem 1 Punkt Rückstand auf Pfadi FOR.
Doch es gibt noch eine dritte Runde ….

Biedermann L. (4); Füglistaler U. (2); Gretler O.; Heiniger W. (12/5); Isler H. (1); Iten J. (1); Koblet A. (4);
Krampf Th.; Pauritsch W. (2); Wilding B.;
Coach: Dosch M.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 16. Dezember 2017

Vorschau:
Sa 13.01.18,15:30 Uhr gegen KTV Wil 2, Eulach 2B (provisorisch)
Sa 03.03.18,17:30 Uhr gegen KTV Wil 2, auswärts in Wil (provisorisch)

Das letzte Spiel der Runde 2 und das erste der Runde 3 gehen voraussichtlich gegen Wil.
(Zur Erinnerung: Es werden 3 Runden gespielt, damit auch Mannschaften in 6er Gruppen auf minimal 14 Spiele kommen.) Die Termine sind noch nicht bestätigt.

HC Flawil 4 - SG Athletic 57/Seen Tigers 4:   37:13 (17:6)

"Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen." (Dirk Nowitzki, *19. Juni 1978 in Würzburg; deutscher Basketballspieler)

Der Älteste der gegnerischen Spieler war 3 Jahre jünger als unser Jüngster. Die Differenz zwischen dem Jüngsten und dem Ältesten der einen und der andern Mannschaft satte 50 Jahre. Dank dem wiederholten Comeback von Dani M. und dem kurzfristig auf Platz „organisierten“ Comeback – nachdem auch eine passende Linse gefunden war – von Heinz I., sassen doch 3 Wechselspieler auf der Bank.

Maurer‘sches „kei Luscht“ als Grund für die Absenz potentieller Spieler wäre eine unfaire Unterstellung. Gründe sind einerseits beruflich bedingten Abwesenheiten und Verletzungen. Mehrere Spieler sind Trainer/Coaches von Juniorenmannschaften und geben bei Terminüberschneidungen verständlicherweise dort die Priorität.

Mit „kei Stich“ könnte das Spiel kürzest zusammengefasst werden. Das ist jedoch ungerecht gegenüber der eigenen Leistung. Mit Umstellung der Verteidigung versuchten wir den Gegner zu verunsichern. Das 5:1 war nur beschränkt erfolgreich. Mit dem späteren 4:2 bekam der Gegner Mühe.

Den Hauptunterschied machten die gegnerischen Gegenstösse aus. Dagegen fanden wir kein Rezept. Die eigne bescheidene Torausbeute resp. die vielen abgefangen Angriffe führten mit zunehmenden Spiel im Minutentakt zu Toren. Tiefpunkt war die Phase, in welcher der Gegner auf aggressive Manndeckung machte und uns zu vielen anfängerhaften (harzbedingten?) Fehlpässen verleitete.

Persönlich Highlights waren die 3 Tore unseres Nesthäkchens Pablo O. wie auch die Erfolge unseres neuen Penaltyschützen (Johannes I.). Manchmal geht es einfach darum als Mannschaft „Charakter“ zu bewahren. D.h. bis zum Schluss sich an geglückten Aktionen freuen, nicht auseinander zu fallen und schon gar nicht die eigenen Mitspieler beschimpfen.

Frank A.; Füglistaler U.; Hauser M. (3); Isler H.; Iten J. (3/2); Krampf Th. (2); Lüthi Th. (TH); Maritz D. (1); Osuna P. (3); Pauritsch W. (1)
Coach: musste mitspielen (!)

Urs Füglistaler zum Spiel vom 9. Dezember 2017

Vorschau:
Sa 16.12.17; 20:00 Uhr gegen Pfadi Winterthur FOR, Eulach 2B
Sa 13.01.18; 15:30 Uhr gegen KTV Wil 2, Eulach 2B (Zeit noch provisorisch)

Die bisher einzigen Punkte haben wir im 1.-Runden Spiel gegen Pfadi geholt. Pfadi ist immer irgendwie eine Wundertüte. Es kommt stark darauf an, wer bei ihnen konkret auf dem Platz antritt. Auf jeden Fall braucht es eine Topleistung – und genügend Feldspieler – um wieder Punkten zu können.

SG Athletic 57/Seen Tigers 4 - SG TV Räterschen/Yellow:   23:26 (11:12)

"Es ist wohlfeil zu jammern, wenn man jemanden hat, dem man klagen kann.“ (aus Litauen )

Nicht in den letzten hektischen 2 – 3 Minuten ging das Spiel verloren. Mit etwas mehr Abgebrühtheit (Glück?) wäre ein nicht unverdientes Unentschieden möglich gewesen. Die vielen Gegenstosstore, speziell in der Mitte der ersten Halbzeit, verhinderten den Superbeginn in eine dauerhafte Führung auszubauen. Auch zwei verschossene 7-Meter waren nicht gerade hilfreich.

Dabei hatte alles gut – fast zu gut – angefangen. Ausser ja: Im Training verletzte sich der Ersatz der beiden Standard-Torhüter, die zum Einen dem Frauenfelder den Vorrang gaben und zum Andern den Ehefrieden nicht gefährden wollten (spielen trotz Verletzung und kommenden Ferien). Dank der Aushilfe aus der 3.-Liga Mannschaft (direkt vom eigenen – gewonnenen – Spiel in Rorbas) konnte dies gelöst werden. Auch kamen seitens Feldspieler nicht Absagen, sondern “ich kann auch kommen“ Meldungen. Der einzige kurzfristige „Aufreger“ war ein Plattfuss am Velo, mit der Folge eines etwas verspäteten Eintreffens.

Nach 6 Minuten stand es 2:0, etwas später 3:1. Dann kamen die angesprochenen Gegenstösse und nach 17 Minuten lagen wir 4:8 zurück. Jeder Fehlwurf wurde bestraft. Wir brauchten auch Zeit uns darauf einzustellen, dass Räterschen/Yellow versuchte, unseren besten Torschützen aus dem Spiel zu nehmen. Doch 2 Minuten vor Ende der ersten Hälfte schafften wir den Ausgleich zum 10:10. Und wieder Fehlwürfe und 17 Sekunden vor Schluss mit 2 Toren im Rückstand. Wie bei den Profis: Timeout. Der angesagte Spielzug führte quasi mit dem Pausenpfiff zur Resultatverbesserung.

In der zweiten Hälfte lagen wir mehrheitlich 2 bis 3 Tore im Rückstand. Stets bemüht mit einem gepflegten Angriffsspiel zum Erfolg zu kommen, skorten wir zwar regelmässig. Aber ebenso regelmässig gab es Gegentore. Erst gegen Schluss kamen wir beim 23:24 bis auf ein Tor heran. Ja, dann hat es auch dieses Mal, trotz grossem Einsatz, nicht ganz gereicht.

Der Spielleiter, derselbe wie die Woche davor, war dieses Mal deutlich stärker gefordert zu gewährleisten, dass das Spiel nicht ausartet.

Bösch P. (1); Dübendorfer A. (1); Frank A. (1); Füglistaler U. (1); Gretler O.; Heiniger W. (7/2*); Hüppi A. (3); Koblet A. (8/1*); Krampf Th.; Pauritsch W.; Steinmann L. (TH); Wilding B. (1); (* Anzahl 7-Meter ohne Gewähr, da nicht rapportiert) Coach: Leuzinger U.; Lüthi Th.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 18. November 2017

Vorschau:
In Flawil treffen wir auf einen Gegner, der 4 der 6 Punkte gegen Pfadi und als bisher als einzige Mannschaft 2 Punkte gegen den Gruppenleader Andelfingen geholt hat. Die 3-wöchige Unterbrechung bis zum nächsten Meisterschaftsspiel hilft hoffentlich, dass der eine oder andere verletzte oder angeschlagene Spieler wieder voll einsatzbereit ist. Ein einfaches Spiel wird es nicht!