Pfadi Winterthur FOR - Athletic 57 23:18 (13:10)      (24.01.2017)

"Im Handball liegt das Ergebnis im Ergebnis." Eckard Nothdurft; *26.6.1965; Dipl. Sportpädagoge; ehemaliger Bundesligaspieler; aktuell Co-Trainer beim HBW)

Dank der Bereitschaft der Edelreservisten (Dani M.; Heinz I.) musste nur mit einer fast verwaisten Reservebank ins Spiel gegangen werden. Die Hoffnung auf zwei allenfalls verspätete Mitstreiter stirbt zuletzt; aber starb! Der Gegner klagte auch über Ausfälle und so starteten wir zahlenmässig auf Gleichstand.

Das speziell auf Verteidigung ausgelegte Training vom Donnerstag zeigte Früchte. Der Rückstand konnte im Rahmen gehalten werden, nicht zuletzt Dank des Torhüters. Die Angriffslast lag etwas einseitig oder besser gesagt „zentral“ auf den Aufbauern. Mit 3 Toren Rückstand zur Halbzeit war eigentlich nichts entschieden, wenn der Topschütze (Wädi), kurz vor der Pause hart im Gesicht getroffen, nicht hätte aufgeben müssen.

Dennoch Superstart in die zweite Hälfte. Tor um Tor konnte aufgeholt und kurzzeitig gar mit 16:17 in Führung gegangen werden. Dann kam – einmal mehr – der Hammermann und die Kräfte reichten nicht, um das Spiel durchzuziehen. Vorne gelang noch ein Treffer, zu wenig um - trotz engagierter Gegenwehr - die gegnerischen Tore zu kompensieren.

Werweissen ist erlaubt, ob bei Anwesenheit aller gemeldeter Spieler und ohne verletzungsbedingtem Ausfall von Wädi noch mehr drin gelegen hätte. Unbestritten ist, dass wir unsere Haut teuer verkauft und dafür gesorgt haben, dass auch der Gegner sich anstrengen musste. Eigentlich Grund für Zufriedenheit; nur Punkte machen halt mehr Freude als „engagiert gespielt“, Charkter gezeigt“ etc.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 21. Januar 2017

PS: Wädi konnte inzwischen Entwarnung geben: Er muss nicht dauerhaft, wegen angeschlagenem Kiefer, flüssig ernährt werden. Gute Besserung!

Treue und seltene Gäste:

Athletic 57 - HC Turbenthal 2 20:27 (9:17)

"Es wird immer Sieger und Verlierer geben, aber müssen es immer dieselben sein?."
(Gerhard Uhlenbruck; *1929, deutscher Immunbiologe und Aphoristiker)

Das Aufgebot zum Spiel wurde mit dem Hinweis, dass es gegen unseren Lieblingsgegner geht, erlassen. Über viele Jahre resultierte immer ein Sieg (auch wenn es der Schreibende nicht immer checkte) oder mindestens, wie in der Vorrunde, ein Remis. Wohl weislich stand hinter dem Lieblingsgegner ein „?!“, denn Turbenthal stand auf dem zweiten Tabellenrang.

Im Training hatten wir uns mit einer hochkomplexen Übung auf das Spiel vorbereitet, welche rund 6 verschiedene Spielzüge vereinte und geschätzte 30 Interaktionen umfasste, um mit einem veritablen Angriffswirbel, den Gegner an die Wand zu spielen (Entschuldigung für den Monstersatz, der auch so der Schönheit und Raffinesse der Übung nur bedingt gerecht wird). Die (eigenen) Zuschauer attestierten uns denn auch, ein gefälliges Spiel aufgezogen und das Mittelfeld eindeutig dominiert zu haben...

Doch weg von den schöngeistigen Überlegungen hin zur harten Realität: Nach knapp 10 Minuten stand es 2:8, welches zwischenzeitlich zu einem 5:8 aufgebessert wurde. Das Halbzeitresultat 9:17, dann wieder deutlich. Ganz besonders zu Beginn der Partie lag das Problem in der Verteidigung. Nicht nur, dass Gegenstösse verwertet wurden, auch wenn wir eigentlich bereitstanden (eben „standen“) brauchte es nur ein Querlaufen oder eine Täuschung und wir standen im Schilf.

Eine Mannschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie Charakter zeigt und sich gegen ein komplettes Fiasko wehrt. Die zweite Halbzeit ging knapp zu unseren Gunsten (11:10) aus. Der Gegner half auch mit, indem er 100%-tige nicht verwertete und nicht immer die besten 6 auf dem Platz hatte.

Ein knapperes Resultat unsererseits wäre möglich gewesen: Chancen nutzen, alle 7-Meter ins Tor und in der Verteidigung den Start nicht verschlafen.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 14. Januar 2017

PS: In Turbenthal spielten wir unser Heimspiel. In Winterthur standen am offiziellen Spieltermin keine Hallen zur Verfügung. Danke dem HCT für das Gastrecht.

Gescheitert:

Zuschauer und Spieler:

Was ist angesagt?:

Athletic 57 – HC Neftenbach 3 23:34 (8:16)

"Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken."
(Lothar Matthäus, * 21. März 1961 in Erlangen)

Die Ankündigung von Hassan Moustaf, Vorsitzender der IHF, sorgte Mitte Jahr für Aufsehen in der Handballwelt: "Wir werden das Benutzen von Harz weltweit verbieten; und diese Regel gilt dann für alle Spiele – von der Weltmeisterschaft bis zur Kreisliga." Die Harzfrage – international inzwischen vertagt – spaltet auch unsere Mannschaft. Dem absoluten Befürworter (1) stehen alle entgegen, die mit geharzten Bällen eher zu Slapstickeinlagen neigen als dazu mit präzisen Pässen und Toren das Spiel zu bereichern. Nur, wenn der „Harzer“ eines mehr als die Hälfte der eigenen Tore – viele unter Nutzung des Klebeeffektes – wirft ….

Ja, um den Begriff nochmals zu strapazieren: Es begann sehr harzig. Erst in der zweiten Halbzeit fanden wir besser ins Spiel; eventuell liess uns der Gegner auch etwas mehr Luft. Besonders in der ersten Halbzeit fanden wir hinten kaum ein Rezept gegen die wurfstarken und agilen Neftenbacher; deprimierend mit gekonnten Täuschungen ausgetrickst zu werden und Gegenstössen hinterher zulaufen.

Trotz Schwergewicht auf Schusstraining in den letzten Trainings, ist die Schwäche bei den 7-Metern noch nicht ausgemerzt; bei nur einer Gelegenheit zwar noch etwas früh für eine abschliessende Wertung. Andererseits – Kompliment – wurde dieses Mal keine Strafe wegen Reklamierens gefasst. Keine so leichte Zielsetzung, wenn dem Spieler des Tages die recht rustikale Abwehr öfters zusetzte.

Die abgeschlossene Vorrunde im Schnelldurchlauf: 3 magere Punkte aus den 7 Spielen; zweimal chancenlos; viermal in der Schlussviertelstunde ein besseres Resultat versiebt. Was braucht es für eine bessere Rückrunde? Zuerst und vor allem: Den guten Mannschaftsgeist beibehalten und ebenso wichtig, möglichst keine Verletzungen resp. jeweils rasche Genesung. Spielerisch und einsatzmässig zeigen und geben wir, was wir können. Und das ist nicht so wenig. Lasst euch bei einem Matchbesuch davon überzeugen! Besonderen Dank den bisherigen Supportern.

Frohe Festtage und ein gutes neues Jahr. Wir sind und bleiben mit Zuversicht und Freude auch im 2017 dabei.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 9. Dezember 2016

Athletic 57 – HC Bülach 15:19 (7:7)

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!
(Bertolt Brecht, 1898 - 1956)

Eine Stärke unserer Mannschaft ist, dass wir auf beiden Flügelseiten fast mehr Tore erzielen als vom Rückraum; dieser gibt das Sahnehäubchen dazu. Das mit den Flügeln traf in diesen Spiel nicht zu. Überhaupt lag die Last auf dem Rückraum und dort auf einem Spieler, der 1/3 der Tore buchte. Die übrigen 10 Tore verteilten sich auf 8 Spieler! An und für sich erfreulich, dass so viele ihr Erfolgserlebnis hatten. Nur: Am Schluss zählt einzig das Mannschaftsresultat.

Vorne nicht gebucht und sofort das Gegentor erhalten wirkt sich als -2 statt als +1 aus. Da ist nicht nur die Rede von der Schwäche, zu viele 7-Meter nicht zu buchen. Dieses Mal fanden 2 von 2 nicht das Ziel, der Gegner hingegen traf 5 von 5. Jede einzelne Grosschance nicht verwertet, rächt sich unmittelbar.

Eine Fragen bei einem Gegner ist, ob in der Vorrunde Spieler aus höheren Ligen eingesetzt werden und wir deshalb unten durch mussten. Beim HC Bülach war es ein Spieler (mit 5 Toren). Kein Grund dies als Vorwand für die Niederlage zu nehmen.

Begonnen hat das Spiel sehr zähe. Nach 20 Minuten lagen wir 4:6 zurück. Das 7:7 zur Halbzeit schmeichelte eher uns, und war mehr Resultat von Kampf als von Kür. Wie „gewohnt“ unsere stärkste Phase nach der Pause zu einer 12:9, später 14:12 Führung. Anspiele, die nicht verwertet werden respektive gar nicht ankommen, Schüsse, die der Torhüter nun tief und nicht wie der Torhüter in ersten Halbzeit hoch „kratzt“ … und schon sind die Punkte weg. Apropos: Ohne unsere Torhüter wäre das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen.

Ein Spiel geführt mit Einsatz und Kampfwillen. Doch dem/den treuen Supporter(n) (und uns) würden wir gerne einen Sieg schenken. Siegen bleibt das Ziel!

Die andere Sicht auf das Spiel nachzulesen im Spielbericht des HC Bülach.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 26. November 2016

Underdogs gewinnen die Lemon Trophy in Neftenbach! (27.08.2016)

Mannschaften:                                   Bilder Galerie
  • Neftenbach
  • Kadetten Schaffhausen
  • HC Flawil
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Mit einem kleinen aber feinen Team von 7 Feldspielern und 2 Torhütern starteten wir ins Turnier. Im ersten Spiel gegen Kadetten Schaffhausen hatten wir grosse Mühe, ins Spiel zu finden. Wir gerieten rasch in Rückstand, liessen uns aber nicht entmutigen. Dank einer verbesserten Verteidigung konnten wir kurz vor Spielende erstmals ausgleichen. Und praktisch mit dem Schlusspfiff erzielt Luzi aus der eigenen Platzhälfte das Siegestor mit einem Lob über den Torwart.

Trainingsspiel Athletic 57 (4. Liga) gegen HC Volketswil

Oft werden die gewonnenen Erkenntnisse und Lehren für die folgenden Meisterschaftsspiele in den Vordergrund gerückt, wenn das Resultat eines Trainingsspiels eher etwas bescheiden ausgefallen ist; respektive auf die vielen Wechsel in der zweiten Spielhälfte hingewiesen, wenn dort der Einbruch erfolgte. Als ehrlicher Berichterstatter wird hier selbstverständlich nichts verschwiegen oder geschönt!

Ein paar Minuten Anlaufzeit brauchte es schon, bis wir ins Spiel fanden. Unsere normale Trainingshalle ist ja viel kürzer und schmäler als das richtige Spielfeld. Auch geharzte Bälle gehören nicht zu unserer Standardausrüstung, und bis auf vereinzelte Spieler tun wir uns eher schwer damit. Ein Tor Rückstand zur Halbzeit in einem animierten Spiel sprachen für die vernünftige Abwehr und unsere Rückversicherung im Tor. Nur sieben Tore sind dann eher als Schwäche einzuordnen.

Die Koryphäen:                     Ansprache vor dem Spiel:
... so geht es ...                     ... konzentriert, warmgelaufen (die meisten...)...
                  

Neue Auswärtstenue für Athletic 57 (4. Liga)

Es sind kaum 3 Monate her, da rangen wir noch um den Entscheid, ob es eine Saison weitergeht, oder ob wir die Spieltenues an die Wand nageln. Dem Antrag an der Generalversammlung für einen Kredit für neue Auswärtstenues wurde zugestimmt. Lag es an der wohlformulierten Begründung

„Für die Auswärtsspiele müssen wir auf unser doch schon ziemlich angejahrtes Tenue, damals gesponsert von Digicom, zurückgreifen. Die ursprünglich gute Passform hat in den vielen Jahren, zuerst genutzt als Standardtenue und den späteren Gebrauch als Ersatztenue, doch schon sehr gelitten: Nähte am Aufgehen, verzogen durch die vielen Dogfights. Und der Bedarf an XXL-Grössen ist inzwischen umfangreicher als damals.“

oder an der Übermacht an teilnehmenden Zwöi-Spielern, dass dem Antrag – trotz vereinzelter kritischer Stimmen bezüglich der Zukunft der Mannschaft - zugestimmt wurde.

Tenue vorneTenue hintenTenue orange Wem gehört wohl der durchtrainierte Body?